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Der Alltag ist wieder eingezogen …

und ich bin dabei, alle wichtigen Aufgaben der Reihe nach zu erledigen.

Da das Schreiben eines Blogs nicht gerade in die Kategorie „Wichtig“ fällt, möchte ich wenigstens ab und an einen kleinen Ausschnitt vom Urlaub zeigen. Ein Bild dazu gibt es heute und vielleicht kennt ja Jemand genau diese Ansicht bereits?

Wir hatten traumhaft schönes und für Schottland ganz untypisches Wetter. Fast täglich hatten wir schönsten Sonnenschein und nur ganz selten einmal etwas Regen.  Passenderweise gab es diesen dann, wenn wir in ein Schloß /Castle wollten oder es war Nacht oder wir waren gerade per Auto unterwegs. Auch die Temperaturen waren allgemein etwas höher als üblich, so dass wir nie durchnässt oder gar durchgefroren uns nach der  Ankunft beim nächsten gebuchten B&B sehnten. Trotzdem war es natürlich schön, am Abend, müde von der Reise, in der Unterkunft gleich einen schönen heißen Tee oder Kaffee zu trinken.

Übrigens ist dies generell in Schottland üblich, ein liebvoll hergerichtetes Tablet mit allen Zutaten dafür vorzufinden – also Wasserkocher, Geschirr sowie Teebeutel, meistens mehrere Sorten, dazu löslichen Kaffee,  Schokogetränk, Zucker und Süßstoff.

Der Urlaub rückt immer näher …

Ich habe so viele Ideen und Wünsche und die Zeit reicht einfach nicht aus.
Es ist so schwer für mich, mich auf eine Sache zu konzentrieren. Ablenkungen lauern an jeder Ecke.
Im Moment bin ich noch am Nähen der letzten Handytäschchen für den Verkauf bei Fräulein Meier, damit ich mich dann nächste Woche voll auf die letzten Urlaubsvorbereitungen konzentrieren kann.
Dieses Jahr geht ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung.
Ich reise mit Freunden nach Schottland.
Einen Bericht gibt es nach der Reise. Ich bin schon so aufgeregt, dass ich manchmal nicht schlafen kann :)

Umzug und Neuanfang

Endlich habe ich es geschafft, meinen Blog auf der alten Plattform zu beenden und den hier schon lange zur Verfügung stehenden Platz zu nutzen und mit viel Hilfe hierher umzuziehen und alle alten Beiträge mitzunehmen.

Nun sind der Weg und die Möglichkeit offen für einen Neuanfang.

Vorgenommen habe ich mir zunächst nicht zu viel, weil ich es meistens nicht schaffe, wenn ich mir gleich zu hohe Ziele stecke. Also gibt es lieber erst einmal kleine Schritte.

Freuen würde ich mich jedenfalls sehr, wenn frühere Leser den Weg wieder hierher finden und vielleicht sogar ein Feedback geben.

Schauen wir einfach, was passiert und wie es weiter geht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt.  :)

Ausgegraben …

Ausgegraben habe ich einen kleinen Schatz.
Angeregt durch ein Foto in einem Blog, wo ein ähnliches Teilchen auf „Shabby Chic“ getrimmt wurde, erinnerte ich mich an dieses hüsche Teil aus meinem eigenen Besitz, welches ich vor einiger Zeit geerbt habe.
Es gehörte einer alten Dame und niemand der eigentlichen Erben mochte es haben und ich wurde gefragt, ob ich es denn haben möchte.
Ja – welche Frage ist das denn? So etwas Schönes gehört doch nicht einfach in den Müll.
Es war im Laufe der Jahre recht schmutzig geworden und so habe ich es einfach mit einem ganz leicht feuchten Microfasertuch vom Schmutz befreit und es sieht so hübsch aus – also Shabby wird das auf keinen Fall werden.
Ich bin da ganz altmodisch und belasse es im Originalzustand.
Es ist komplett in Ordnung, absolut nichts kaputt. Beim Säubern habe ich dann noch entdeckt, dass man sogar den Henkel abnehmen kann. Er ist lose aufgesteckt.
Ich dachte zunächst, dass die Verleimung vielleicht gelöst wäre im Laufe der Jahre, aber bei genauerem Hinschauen konnte ich sehen, dass an dieser Stelle noch nie Leim gewesen war. Der Henkel ist schlicht und einfach in einer Art Nut aufgeschoben vom Boden her. Wenn man den Kasten trägt, sitzt der Henkel fest, aber wenn man möchte, geht eben der Henkel auch ganz einfach nach unten heraus zu schieben, ganz toll.

Der Inhalt ist nichts Besonderes bis auf ein paar kleiner Garnrollen aus Holz. Alles Andere nur normales Stopfgarn und ein paar Knöpfe.
Nun aber noch ein paar Fotos dieses hübschen Kastens :)

Nach sehr langer Zeit …


Nach sehr langer Zeit, ich weiß eigentlich garnicht mehr, wie lange, habe ich doch tatsächlich angefangen, etwas für mich zu stricken. Ganz allein nur für mich und sonst niemandem soll das neue Teilchen werden und ausgewählt habe ich mir die Weste bzw. den Schulterwärmer aus dem Buch „Edle Maschen  Dänisches Strickdesign elegant und zeitlos“ von Lene Holme Samsoe.
Wir haben jetzt schon fast Frühling, aber der nächste Winter kommt bestimmt und vielleicht ist es ja bis dahin fertig?
Verwendet habe ich so ein Riesenknäuel Acryl-Garn in Altrosa und dazu noch zwei dünne Fäden Baumwollgarn in Schwarz und Dunkelblau.
Stricken lässt es sich gut und die Haptik ist auch optimal, nicht mehr so „labberig und fusselig“ wie vorher und vor allem findet vorhandenes Material endlich eine Verwendung.
Gestrickt habe ich genau nach Anleitung und bisher scheint es zu klappen mit der Beschreibung. Kann es mir zwar noch nicht so richtig vorstellen, wie das Ergebnis genau sein wird, aber es wird schon verwendbar sein, denke ich jedenfalls.
Hier noch ein erstes Foto dazu:


KreativMarkt …

Noch sind die Erinnerungen frisch und so will ich einen kurzen Bericht zum Besuch des KreativMarktes in Weimar geben.
Organisiert wurde der Markt von DaWanda und recht schnell waren auch alle Plätze ausgebucht.
Ich hatte nicht genügend Ware anzubieten und deshalb war ich heute nur Besucher, aber ich war eigentlich auch ganz froh darüber.
Am Eingang der Weimarhalle gab es bei unserer Ankunft, so gegen 11.00 Uhr, schon eine relativ lange Schlange von Besuchern an der Kasse.
Gut, die Wartezeit hielt sich in Grenzen, aber gerechnet hatte ich nicht mit so einem Anblick. Es erinnerte ein wenig an vergangene Zeiten in der DDR :)), wenn es Warteschlangen gab wegen begehrter Artikel.
Die Ausstellungsfläche war relativ groß, aber voller Anbieter, die eben alle verkaufen wollten. Hatte ich mir eigentlich schon gedacht, aber nicht so arg.
Dazu dann die recht zahlreichen Besucher, oft mit Kindern und Kinderwagen, Gedränge und manchmal auch leichtes Geschubse an jeder Ecke.
Wobei es mich sehr erstaunt hat, dass trotz all der Geschäfigkeit kein nervendes Kindergeschrei zu hören war. Es ging alles freundlich und friedlich zu.
Neue Anregungen habe ich für mich persönlich nicht gefunden, ich kenne alles schon von DaWanda her, nur die Preise haben mich etwas überrascht. Bei fertigen Sachen waren die Preise doch um einiges höher, als ich sie sonst kenne vom Onlineverkauf her.
Die Materialien waren dagegen, wie gewohnt, gleich teuer oder günstig, je nach dem, was man eben suchte und wollte.
Eine kleine Überraschung habe ich aber doch gefunden, einen neuen Stoff für Handytaschen, dazu noch günstig und wirklich ganz neu auf dem Markt laut Verkäufer.
Mal sehen, wie der Verkauf damit anläuft.
Workshops gab es leider nur ganz wenige, das hat mich enttäuscht.
Aber wenigstens habe ich den Stargast vor die Linse meines Fotoapparates bekommen.
Die Tipps dagegen kannte ich auch hier schon, so dass ich in dieser gemütlichen Strickrunde nicht dabei gewesen bin.
Das Foto möchte ich Euch aber nicht vorenthalten :)


Termine …

Gerade habe ich etwas ganz Tolles entdeckt.
Wegen meiner momentanen Arbeit scheine ich am Leben vorbei zu leben …
Ich bekomme kaum etwas Wichtiges mit, dabei drehe ich doch immer noch fast täglich eine kleine Runde und lese in verschiedenen Lieblingsblogs.

Also im aktuellen Dekotipp der Woche von Living at Home fand ich einen Hinweis auf den Terminkalender der Kreativmärkte.
Neugierig bin ich ja immer und so musste ich doch nachsehen, ob nicht irgendwie in meiner Wohnortnähe mal wieder etwas Interessantes los ist.
Unglaublich – in Weimar ist doch Anfang Februar wirklich ein Kreativmarkt :)
Ich bin fast aus allen Wolken gefallen.
Der Hit ist natürlich der Stargast aus Wien

Aber schaut selbst nach: Hier
Es kommt Elisabeth Wetsch aus Wien – vielleicht auch besser bekannt als Elizza von Youtube mit den tollen Strickvideos.






Noch ein letzter Wunschauftrag …

kurz vor Weihnachten – es sollte noch pünktlich fertig werden und dazu mit Applikation des Namens versehen werden – zwei Kissen in der Größe 40 x 40 cm.
Gut, Patchwork war nicht so aufwändig und zugeschnitten war das Material schnell.
Aber mit den Namen wäre es wohl doch aufwändig … und so erinnerte ich mich an eine ähnliche Arbeit, die ich mal auf einem Blog gesehen hatte.
So habe ich einfach in großer Schreibschrift auf dem Tablet gezeichnet, ausgedruckt und noch einmal passend vergrößert. Dann wurde das Ganze auf Vliesofix ausgedruckt, natürlich spiegelverkehrt. Ausschneiden, auf Stoff aufbügeln, wieder ausschneiden, Trägerpapier abziehen, wieder aufbügeln und schon konnte es losgehen mit Applizieren mit dichtem ZickZack-Stich an der Nähmaschine. Es ging zwar nicht rasend schnell, aber doch schnell genug, so dass pünktlich zu Weihnachten die Kissen verschenkt werden konnten.
Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls sehr, denn die einfachen Blockbuchstaben, wie ich sie schon auf Patchworkdecken verwendet hatte, fand ich so steif und steril. Diese Schreibschrift ist irgendwie lebendiger :)
Die Rückseite der Kissen habe ich mit einem Stoff gearbeitet, der Verschluss ist mit einem Reißverschluss versehen und dazu gab es noch einen schönen abgesteppten breiten Rand.
Von Innen ist die Patchworkseite mit einer zweiten Stofflage versäubert/abgefüttert worden.





Experimentiert …

Vor Weihnachten bekam ich eine Anfrage, ob ich die Handytaschen auch mit Logos versehen könnte.
Ich habe inzwischen schon ein paar ähnliche Aufträge ausgeführt, aber bisher nur Schriftzüge in Schwarz oder auch mal eine Art Konturbild/Scherenschnittmotiv.
Jetzt habe ich es auch farbig probiert und nach mehereren Versuchen mit diversen Kratztests dazu, kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen.
Ein Vereinslogo – welches sich farblich genau in den Stoffuntergrund einfügt:

Mir gefällt das Ergebnis recht gut.
Nun muss ich nur noch abwarten, ob es den Test bei der Kundin auch positiv besteht.
Verwendet wurde bedruckbare Bügelfolie für helle Textilien, die mit Tintenstrahldrucker bedruckt werden können.
Es hat Spaß gemacht, wieder einmal etwas Neues auszuprobieren und mit jedem kleinen Erfolg werde ich mutiger :)